Von Dirk Reinecke, Autor: Rudolf Meißner

Die Weiser-Allee wird von uns bereits lange behandelt. Bereits im Februar berichteten wir mittels eines ausführlichen Videos. Dirk Reinecke zeigte die Schäden an den Bäumen; jetzt im Sommer sind diese noch deutlicher sichtbar. Am fehlenden Laub erkennt auch der Laie tote sowie stark erkrankte Bäume. Die Optik ist dabei das geringste Problem.

Abgestorbener Baum

Es besteht Lebensgefahr: Die ersten Sommerstürme haben wir bereits erlebt, im Herbst werden starke Winde sowie Stürme noch zunehmen. Die Äste der kranken und abgestorbenen Bäume werden starken Winden keinen Widerstand mehr leisten können. Sie werden unter der Last der Böen abbrechen und auf die Straße fallen – ist bereits mehrfach geschehen. Trifft ein solcher herabfallender Ast ein PKW, ein Zweirad oder gar einen Fußgänger – die Folgen mag man sich nicht vorstellen wollen, aber aussprechen müssen – hier droht Lebensgefahr!

Aus genau diesem Grund fordert Dirk Reinecke (Gartenbauingenieur, Kommunalpolitiker) die Bäume zu entfernen und zu ersetzen. Die meisten Bäume haben ihre natürliche Lebensspanne erreicht, dass absterben der Bäume ist hauptsächlich natürlich bedingt. Allerdings sorgen auch andere Umstände für ein absterben. Warme Sommer, Streusalz und weitere Einflüsse tragen ihren Teil dazu bei.

Hinzu kommt, dass dort ein Radweg geplant ist. Der ist zu begrüßen, so Dirk Reinecke, jedoch nicht wie aktuell geplant. Im Kreistag wurde die Verordnung zum Schutz der Allee diesbezüglich geändert worden, damit der Radweg gebaut werden kann. So wurden nun Aufschüttungen genehmigt, die vorher aus gutem Grund verboten waren. Aufschüttungen in unmittelbarer Nähe der Bäume gefährden selbige. Der Boden wird dadurch verdichtet, den Bäumen wird dadurch das notwendige Wasser verwehrt. Die bisherigen Entscheidungen betreffs der Weser-Allee sind unverantwortlich und auch fachlich nicht zu verstehen.

Unser Gartenbauingenieur (rund 35 Jahre Berufserfahrung) bietet eine Lösung an. Die Bäume müssen entfernt und durch Bäume ersetzt werden, die für den Standort geeignet sind. Dies wird letztendlich zwangsläufig erfolgen müssen, da die Bäume am sterben sind. Bereits jetzt wurden viele Bäume (übrigens auch entgegen der Verordnung) komplett herunter geschnitten. Vielfach sind schon jetzt 4 Meter lange Baumstümpfe zu sehen. Der Radweg kann gebaut werden, allerdings dort wo die Anlegung dessen nicht zu einer Belastung der Bäume führt.

Nur diese Lösung kommt von fachlicher Seite in Frage, spart Kosten und macht aus der Allee wieder ein Schmuckstück im Landkreis Peine. Eine schnelle Umsetzung ist gefordert, damit die Gefahr für das Leben beseitigt wird – bevor ein Unglück geschieht. Aus diesem Grund beantragte Dirk Reinecke (AfD-Peine) auch eine Beurteilung der Allee durch Fachkundige. Diese kann er aufgrund seiner hohen Qualifikation selber geben, um aber dem Vorwurf der Befangenheit entgegen zu treten, sollen es unabhängige Gutachter sein.

Wer sich dieser Tage dort hin begibt, wird aber auch als Laie erkennen, wie es um die Gesundheit der Bäume steht. Wir unterstützen in vollem Umfang die Expertise von Dirk Reinecke. Nur fachlich fundierte Lösungen können in Frage kommen. Diese liefert Dirk Reinecke. Kompetent, nachvollziehbar und faktisch.

Frische Stelle eines entfernten oder abgebrochenen Ast